Der Einfluss von Studiolicht und Synchronisierern auf die Belastung des Verschlusssystems

Studio-Besonderheiten: Warum halten „Studio“-Karkassen länger?

In Anzeigen zum Verkauf von Gebrauchtgeräten heißt es oft: *„Die Kamera wurde nur in einem Fotostudio mit einer Verschlusszeit von 1/160 Sek. verwendet.“ Studiolicht"*. Im Workshop bestätigen wir: Bei Studiokarosserien tritt der Verschleiß am Verschluss tatsächlich deutlich stärker auf weicher!

Warum schont die Arbeit mit Blitzgeräten die Verschlussmechanik?

1. Arbeiten mit Verschlusszeiten X-Sync (1/160 – 1/250 Sek.)

Bei der Standardfotografie in einem Fotostudio arbeitet der Verschluss mit Verschlusszeiten von nicht weniger als **1/250 Sekunde**. Bei dieser Geschwindigkeit Der erste Vorhang öffnet den Rahmen vollständig und der zweite beginnt sich erst nach dem Blitzimpuls zu bewegen.

  • Die Vorhänge bewegen sich mit angenehmer Beschleunigung ohne die extremen dynamischen Erschütterungen, die bei kurzen Bewegungen auftreten Verschlusszeit 1/8000 Sek.
  • Der Bremsdämpfer wird 2-mal weniger belastet!

2. Gefahr der Hochgeschwindigkeitssynchronisierung (HSS/Auto FP)

Wenn Sie aus dem Studio nach draußen gehen und den Modus **HSS (High-Speed Sync)** bei Verschlusszeiten von 1/4000–1/8000 Sek. einschalten, Der Blitz sendet eine Reihe hochfrequenter Mikroimpulse aus und der Verschluss bildet einen schmalen Spalt zwischen dem ersten und dem zweiten Vorhänge. Hier erreicht der mechanische Verschleiß wieder Höchstwerte.

Torlasttabelle für verschiedene Szenarien

Schießszenario Verschlusszeit und Modus Laden des Rollladenvorhangs
Klassisches Fotostudio 1/160 – 1/200 s (X-Sync) Minimum (sanfte Kinematik)
Straßenfotografie mit Blitz 1/4000 – 1/8000 s (Auto FP HSS) Hoch (Extrem übertakteter Vorhang)

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